Nachrichten aus Wetzlar

Umfrage: Gesellschaftlicher Zusammenhalt schwindet

Wetzlar/Erfurt (ots) - Eine deutliche Mehrheit der Deutschen (70 Prozent) ist der Ansicht, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt immer mehr schwindet. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA (Wetzlar). 14 Prozent der Befragten teilen die Einschätzung nicht, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt zurückgeht. Zwölf Prozent wissen nicht, was sie davon halten, vier Prozent machten keine Angabe. Hintergrund der Umfrage: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte die Einführung einer Dienstpflicht für junge Menschen vorgeschlagen, um den Gemeinsinn zu stärken. Mit steigendem Alter steigt die Zustimmung Frauen glauben häufiger als Männer, dass der Gemeinsinn abnimmt (72 Prozent gegenüber 68 Prozent). Ältere Befragte stimmen der Aussage öfter zu als jüngere (18- bis 29-Jährige: 57 Prozent, 30- bis 39-Jährige: 59 Prozent, 40- bis 49-Jährige: 67 Prozent, 50- bis 59-Jährige: 75 Prozent, über 60-Jährige: 81 Prozent). Im Osten (72 Prozent) ist die Auffassung, dass der Zusammenhalt schwindet, ähnlich hoch wie im Westen (70 Prozent). Bei den Anhängern der politischen Parteien sind die Wähler von Linken und AfD mit jeweils 82 Prozent am häufigsten der Meinung, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt immer mehr schwindet, gefolgt von den Sympathisanten der CDU/CSU (74 Prozent), der SPD (71 Prozent), der Grünen (66 Prozent) und der FDP (60 Prozent). Bei den christlichen Konfessionen ist diese Ansicht unter den landeskirchlichen Protestanten weiter verbreitet (75 Prozent) als unter Katholiken (72 Prozent) und Freikirchlern (63 Prozent). Von den muslimischen Befragten teilen 38 Prozent diese Einschätzung, von den Konfessionslosen 76 Prozent. Die Aussage, zu der die Teilnehmer der Umfrage Stellung beziehen sollten, lautete: "Der Zusammenhalt in der Gesellschaft schwindet immer mehr." Für die Erhebung wurden 2.063 Erwachsene im Zeitraum vom 17. bis 20. Juni befragt. Über IDEA: Die 1970 gegründete Evangelische Nachrichtenagentur IDEA publiziert Nachrichten und Meinungen aus der christlichen Welt. Sie gibt mit IDEA das auflagenstärkste überregionale christliche Wochenmagazin in Deutschland heraus und informiert an 365 Tagen im Jahr auf idea.de. Außerdem verantwortet sie einen wochentäglichen Pressedienst, eine Fernsehsendung (IDEA TV) sowie den Podcast IDEALISTEN und die Videoserie KÖNIGSKINDER. Die IDEA-Gruppe umfasst zudem den Kongress Christlicher Führungskräfte (KCF) und die IDEA-Medienagentur zeichensetzen. Pressekontakt: IDEA Evangelische Nachrichtenagentur Daniela Städter Mobil: 0172-66 444 37 E-Mail: presse@idea.de www.idea.de Original-Content von: Evangelische Nachrichtenagentur IDEA, übermittelt durch news aktuell

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Umfrage: Für die große Mehrheit ist "Heimat" positiv besetzt

Wetzlar/Erfurt (ots) - Eine große Mehrheit der Deutschen (68 Prozent) verbindet mit dem Begriff "Heimat" positive Gefühle. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA (Wetzlar). Anlass war die Forderung von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD), die vor kurzem auf Twitter gefordert hatte, der Begriff "Heimat" müsse "positiv umgedeutet" werden. Bei der Umfrage zur These "Mit dem Begriff Heimat verbinde ich positive Gefühle" erklärten 13 Prozent der Befragten, dass sie mit "Heimat" keine positiven Gefühle verbinden. 14 Prozent antworteten mit "Weiß nicht", fünf Prozent machten keine Angabe. Jüngere Menschen stimmen seltener zu Bei älteren Befragten weckt der Begriff häufiger positive Emotionen als bei jüngeren: Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es 56 Prozent, bei den 30- bis 39-Jährigen 57 Prozent, bei den 40- bis 49-Jährigen 68 Prozent, bei den 50- bis 59-Jährigen 71 Prozent und bei den über 60-Jährigen 77 Prozent. Im Westen empfinden mehr Menschen so als im Osten (68 Prozent gegenüber 63 Prozent). Wie Parteienanhänger zum Begriff "Heimat" stehen Von den Anhängern der politischen Parteien teilen CDU/CSU-Wähler mit 82 Prozent am häufigsten diese Empfindung, gefolgt von den Sympathisanten der SPD (78 Prozent), der Grünen (73 Prozent), der FDP (69 Prozent), der AfD (68 Prozent) und der Linken (58 Prozent). Unter den Angehörigen der Religionsgemeinschaften verbinden die landeskirchlichen Protestanten mit dem Begriff am häufigsten gute Gefühle (78 Prozent), gefolgt von Katholiken (74 Prozent) und Freikirchlern (61 Prozent). Unter Muslimen sind es 48 Prozent, unter Konfessionslosen 66 Prozent. Für die Erhebung wurden 2.055 Erwachsene im Zeitraum zwischen dem 3. und 6. Juni 2022 befragt. Pressekontakt: IDEA Evangelische Nachrichtenagentur Daniela Städter Mobil: 0172-66 444 37 E-Mail: presse@idea.de www.idea.de Original-Content von: Evangelische Nachrichtenagentur IDEA, übermittelt durch news aktuell

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Mehrheit meint: Christen lassen sich leichter integrieren als Muslime / Umfrage: Bei den älteren Befragten sind zwei Drittel dieser Meinung

Wetzlar (ots) - Die Mehrheit der Deutschen (54 Prozent) ist der Meinung, dass sich Flüchtlinge aus dem christlichen Kulturkreis leichter in Deutschland integrieren lassen als solche aus der islamischen Kultur. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA (Wetzlar). 21 Prozent der Befragten sind nicht dieser Ansicht. 19 Prozent antworteten mit "Weiß nicht", sechs Prozent machten keine Angabe. Männer teilen diese Einschätzung mit 59 Prozent häufiger als Frauen (50 Prozent). Zustimmung steigt mit dem Lebensalter Während bei den 18- bis 29-Jährigen 40 Prozent denken, dass Flüchtlinge aus dem christlichen Kulturkreis leichter zu integrieren sind, glauben es bei den 30- bis 39-Jährigen 45 Prozent, bei den 40- bis 49-Jährigen 53 Prozent, bei den 50- bis 59-Jährigen 56 Prozent und bei den über 60-Jährigen 66 Prozent. Unter den Anhängern der Parteien sind die Wähler von CDU/CSU und AfD mit jeweils 71 Prozent am häufigsten dieser Meinung, gefolgt von den Sympathisanten der FDP (65 Prozent), der Linken (57 Prozent), der SPD (56 Prozent) und der Grünen (48 Prozent). Von den Bürgern mit Kirchenbindung teilen Katholiken mit 61 Prozent am häufigsten diese Ansicht, gefolgt von den landeskirchlichen Protestanten (56 Prozent) und den Freikirchlern (52 Prozent). Bei den muslimischen Befragten stimmen 28 Prozent der Aussage zu, bei den Konfessionslosen 59 Prozent. Für die Erhebung wurden 2.070 Erwachsene im Zeitraum zwischen dem 25. und 28. März befragt. Über IDEA: Die 1970 gegründete Evangelische Nachrichtenagentur IDEA publiziert Nachrichten und Meinungen aus der christlichen Welt. Sie gibt mit IDEA das auflagenstärkste überregionale christliche Wochenmagazin in Deutschland heraus und informiert an 365 Tagen im Jahr aktuell auf idea.de. Außerdem verantwortet sie einen wochentäglichen Pressedienst, eine Fernsehsendung (IDEA TV) sowie den Podcast IDEALISTEN und die Videoserie KÖNIGSKINDER. Die IDEA-Gruppe umfasst zudem den Kongress Christlicher Führungskräfte (KCF) und die IDEA-Medienagentur zeichensetzen. HINWEIS FÜR MEDIENVERTRETER: Diese Meldung ist mit Quellenangabe IDEA zur Veröffentlichung frei. Die Grafik ist zur Verwendung frei mit Copyright: IDEA Grafik Pressekontakt: IDEA Evangelische Nachrichtenagentur Daniela Städter Mobil: 0172-66 444 37 E-Mail: presse@idea.de www.idea.de Original-Content von: Evangelische Nachrichtenagentur IDEA, übermittelt durch news aktuell

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Umfrage: Drei von zehn Deutschen würden für ihr Land kämpfen / Bei den jungen Menschen ist es jeder Vierte

Wetzlar/Erfurt (ots) - Fast drei von zehn Deutschen (29 Prozent) würden für ihr Land kämpfen, wenn es angegriffen würde. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA (Wetzlar). 35 Prozent gaben an, dass sie nicht für Deutschland kämpfen würden. 24 Prozent antworteten mit "Weiß nicht", zwölf Prozent machten keine Angabe. Männer sind öfter bereit als Frauen Männer sind mit 36 Prozent öfter bereit, für ihr Land zu kämpfen. 34 Prozent würden es nicht tun. 21 Prozent wissen es nicht und neun Prozent machten keine Angaben. Bei den Frauen würden 22 Prozent im Fall eines Angriffs Deutschland verteidigen. 36 Prozent würden nicht kämpfen und 27 Prozent wissen es nicht. Keine Angaben machten 15 Prozent. Ein Drittel der über 60-Jährigen würde kämpfen Ältere Befragte würden es eher tun als Jüngere: Bei den unter 40-Jährigen sind es 24 Prozent (Nein: 39 Prozent), in der Altersgruppe von 40 bis 49 Jahren 32 Prozent (Nein: 33 Prozent), bei den 50- bis 59-Jährigen 29 Prozent (Nein: 34 Prozent) und bei den über 60-Jährigen 33 Prozent (Nein: 32 Prozent). AfD-Anhänger weniger bereit, für Deutschland zu kämpfen Unter den Anhängern der Parteien sind die CDU/CSU-Wähler mit 43 Prozent am häufigsten dazu bereit, gefolgt von den Wählern der SPD (42 Prozent), der Linken (38 Prozent), der FDP (35 Prozent), der Grünen (32 Prozent) und der AfD (30 Prozent). Deutlich geringer ist die Zahl bei den Nicht-Wählern (zwölf Prozent). Unter den Kirchenmitgliedern sind die landeskirchlichen Protestanten mit 33 Prozent am häufigsten zur Landesverteidigung bereit, gefolgt von den Katholiken (31 Prozent) und den Freikirchlern (21 Prozent). Bei den islamischen Befragten würden 24 Prozent für Deutschland kämpfen, bei den Konfessionslosen 30 Prozent. Für die Erhebung wurden 2.103 Erwachsene im Zeitraum zwischen dem 4. und 7. März 2022 befragt. Über IDEA: Die 1970 gegründete Evangelische Nachrichtenagentur IDEA publiziert Nachrichten und Meinungen aus der christlichen Welt. Sie gibt mit IDEA das auflagenstärkste überregionale christliche Wochenmagazin in Deutschland heraus und informiert an 365 Tagen im Jahr aktuell auf idea.de. Außerdem verantwortet sie einen wochentäglichen Pressedienst, eine Fernsehsendung (IDEA TV) sowie den Podcast IDEALISTEN und die Videoserie KÖNIGSKINDER. Die IDEA-Gruppe umfasst zudem den Kongress Christlicher Führungskräfte (KCF) und die IDEA-Medienagentur zeichensetzen. HINWEIS FÜR MEDIENVERTRETER: Diese Meldung ist mit Quellenangabe IDEA zur Veröffentlichung frei. Pressekontakt: IDEA Evangelische Nachrichtenagentur Daniela Städter Mobil: 0172-66 444 37 E-Mail: presse@idea.de www.idea.de Original-Content von: Evangelische Nachrichtenagentur IDEA, übermittelt durch news aktuell

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Bundespolizei sucht Zeugen: Laptop während Zugfahrt gestohlen

Wetzlar (Lahn-Dill-Kreis) (ots) - Opfer eines Diebstahls wurde gestern eine 23-Jährige aus Betzdorf (Landkreis Altenkirchen-Westerwald, Rheinland-Pfalz). Die Tat ereignete sich gestern Morgen (2.2.) in einem Nahverkehrszug der Hessischen Landesbahn (HLB) während der Fahrt von Siegen nach Gießen. Nach dem Halt in Wetzlar stellte die Frau den Verlust ihres Laptops (Macbook) fest. Eine sofortige Ortung wies das Gerät noch in Wetzlar aus. Die Frau erstattete sofort Strafanzeige bei der Polizei. Der entstandene Schaden beträgt rund 1000 Euro. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Wer Angaben zu dem Fall machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizei unter der Tel.-Nr. 0561 81616-0 oder über www.bundespolizei.de zu melden. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Kassel Heerstr. 5 34119 Kassel Pressesprecher Klaus Arend Telefon: 0561/81616 - 1011; Mobil: 0175/90 28 384 E-Mail: bpoli.kassel.presse@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de Twitter: @bpol_koblenz Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Kassel, übermittelt durch news aktuell

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Boomender Markt für mittelständische Übernahmen: M&A-Beratung sonntag corporate finance zieht erfolgreiche Jahresbilanz und prognostiziert neue Transaktionsrekorde

Wetzlar (ots) - Trotz anhaltender Corona-Pandemie hat 2021 für neue Transaktionsrekorde im deutschen Mittelstand gesorgt - ein Trend, der auch in diesem Jahr nicht abreißen wird. Verzerrte Unternehmensbewertungen, wachsender Konsolidierungsdruck und Megatrends wie ESG sorgen für viel Potenzial am Markt. Mit insgesamt 23 erfolgreich begleiteten Transaktionen in 2021 zieht die M&A-Beratung sonntag corporate finance eine erfolgreiche Bilanz - der Markt für mittelständische Nachfolgeregelungen hat im vergangenen Jahr an Geschwindigkeit zugelegt. Für 2022 prognostizierten die Experten von sonntag, deutschlandweit eine der führenden M&A-Boutiquen im Small-Cap-Bereich, neue Rekordzahlen bei mehr Transaktionen und zeitgleich höheren Durchschnittsvolumina: "Die Deal-Aktivität zieht seit längerem spürbar an - aktuell haben wir mehr als 50 exklusive Verkaufs- und weitere Kaufmandate mit ausgereiften Akquisitionsstrategien in der Pipeline", so Patrick Seip. "Der Markt für mittelständische Übernahmen boomt; wir gehen stark davon aus, dass sich dieser Trend auch im kommenden Jahr weiter fortsetzen wird", ergänzt Julian Will, der gemeinsam mit Co-Geschäftsführer Seip sonntag corporate finance 2021 im Zuge eines MBOs übernommen hat. Lieferkettenprobleme und Konsolidierungsdruck - viel Potenzial für M&A-Deals Welche durch die Corona-Pandemie ausgelösten Effekte den Markt nur temporär beschäftigen werden und welche auch nach Ablauf der Pandemie bestehen bleiben, könne man laut den Experten zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gänzlich beurteilen. Auch wenn die Experten selbst die langfristigen Einflüsse der Pandemie auf die Deal-Aktivität im Mittelstand als eher gering einstufen, sorgt die Gefahr potenzieller Shutdowns und weiterer Einschränkungsmaßnahmen für unklare Zukunftsperspektiven. "Je nach Branche wird sich die Deal-Aktivität unterschiedlich entwickeln", erklärt Seip. "Sektoren, die in den vergangenen Monaten gut durch die Krise gekommen sind, werden auch weiterhin mit großem Käuferinteresse rechnen können." Dies gilt vor allem für die Pharma- und Biotechnologiebranche, Bau und Handwerk, Software & IT sowie wachstumsstarke, nicht-zyklische Sektoren wie Medical Technology oder E-Commerce. Ein großes Sorgenkind ist und bleibt auch in 2022 die Automobil-Zuliefererbranche. "Viele Unternehmen sind durch nur schwer beeinflussbare Herausforderungen wie Lieferkettenprobleme unter enormen Druck geraten - hier werden wir in den kommenden Monaten mit Sicherheit eine Zunahme des Transaktionslevels sehen, sowohl auf Käufer- als auch auf Verkäuferseite", so Will. Auch der anziehende Konsolidierungstrend in Handel oder produzierendem Gewerbe werde zu weiteren Umwälzungen und einer Zunahme so genannter Distressed Deals im Mittelstand - insbesondere im Small-Cap-Bereich - führen. "Vor allem Größenvorteile und Skaleneffekte beeinflussen kleinere Unternehmen zunehmend negativ. Dies wird den Konsolidierungsdruck in der Branche noch einmal erhöhen." Verzerrte Unternehmensbewertungen heizen Markt zusätzlich an Was die Bereitschaft zum Verkauf betrifft, so ist eine Differenzierung nach Branchen wichtig. "Sofern nicht notverkauft werden muss, ist die Stimmung auf Verkäuferseite grundsätzlich noch immer von einer vorsichtigen Zurückhaltung geprägt - ähnliches gilt auch für potenzielle Investoren. Aber auch hier spürt man sukzessive den Rückgang zur Normalität", sagt Seip. Ein weiterer Effekt, der den Markt auch noch in den kommenden Monaten beschäftigen wird, sind die - zum Teil durch Corona befeuerten - verzerrten Unternehmensbewertungen. "Nach wie vor beobachten wir bei Investoren und potenziellen Kaufinteressenten die Tendenz zu sogenannten Unter- oder Überbewertungen der Targets", erklärt Seip weiter. Wichtig sei es dabei, Faktoren wie beispielsweise den zu erwartenden Cash-Flow genau zu betrachten, da manche Sektoren - positiv sowie negativ - mehr oder wenig hart von der Pandemie getroffen wurden. "Gerade in sehr gefragten Branchen treibt der kompetitive Bieterprozess die Kaufpreise nach oben - hier sehen wir noch immer hohe und auch angebrachte Unternehmensbewertungen", ergänzt Will. Allerdings werde dabei gerne einmal verstärkt auf flexiblere Deal-Strukturen gesetzt - Earn-Outs, ein erfolgsabhängiger Kaufpreisanteil, der erst später gezahlt wird, Verkäuferdarlehen oder Transaktionen in mehreren Schritten sind bei mittelständischen Deals keine Seltenheit mehr. ESG und die Zinspolitik - die zentralen Treiber Neben altbekannten Megatrends wie ESG, die vor allem Sektoren wie Erneuerbare Energien profitieren lassen, stellt laut Seip die Zinspolitik der EZB einen zentralen Einflussfaktor für die M&A-Branche dar: "Verändert sich die Zinspolitik, wird das großen Einfluss auf die Opportunitätskosten haben - vor allem der Bereich Private Equity ist dann betroffen." Aber auch auf alternative Investments müssen Marktakteure ein Auge haben. "Vor allem im Small-Cap-Bereich, dem Kernstück des deutschen Mittelstandes, gibt es viele neue Investoren", erklärt Will. "Institutionelles und sehr konservatives Geld ist zu größten Teilen bereits investiert, deswegen gehen wir davon aus, dass alternative Investments verstärkt am Markt zu sehen sein werden", so Will weiter. Gute Berater werden auch in den kommenden Monaten Hochkonjunktur haben. "Die ersten Transaktionen im neuen Jahr sind bereits abgeschlossen, weitere stehen kurz vor dem Abschluss", verrät Seip. Und im Markt herrsche aktuell viel Potenzial für Wachstum. "Wir haben uns bislang vor allem auf den Small-Cap-Bereich fokussiert, das soll grundsätzlich auch so bleiben", erklärt Will. "Zeitgleich wollen wir die Dynamik im Markt nutzen und durch die weitere Fokussierung auf größere Transaktionen unsere Marktposition langfristig stärken." Über sonntag corporate finance Die sonntag corporate finance GmbH aus dem hessischen Wetzlar ist eines der führenden M&A-Beratungshäuser für den deutschen Mittelstand. Das 20-köpfige Expertenteam begleitet mittelständische Unternehmer exklusiv durch den gesamten Verkaufsprozess. "Unsere Aufgabe besteht darin, Lebenswerke zu sichern", lautet das Selbstverständnis. Dabei profitieren die Kunden von einem einzigartigen, mehrfach von der Wirtschaftspresse ausgezeichneten Ansatz mit einem anonymisierten Bieterverfahren, das die Identität ihrer Unternehmen in besonderem Maße schützt. Anfang 2021 erfolgte die Nachfolgeregelung im eigenen Haus mit einem sogenannten Management-Buy-out by Team. Die Übernahme durch ein achtköpfiges Management-Team mit den Geschäftsführern Patrick Seip und Julian Will an der Spitze stellt auch künftig die Beratung auf Augenhöhe sicher. Im Refinitiv League Table 2021 belegt sonntag corporate finance Platz 11 und zählt somit erneut zu den aktivsten M&A-Beratungsboutiquen im mittelständischen Segment. www.sonntagcf.com Pressekontakt: IWK Communication Partner Judith Spießberger / Christoph Meinersmann T: +49 89 200030-30 E: sonntagcf@iwk-cp.com Original-Content von: sonntag corporate finance, übermittelt durch news aktuell

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Umfrage: Mehrheit hat kein Verständnis für Corona-Proteste / Die Ablehnung ist bei Älteren, Grünen und Landeskirchlern besonders groß

Wetzlar/Erfurt (ots) - Die Mehrheit der Deutschen (52 Prozent) hat kein Verständnis für Menschen, die gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung demonstrieren. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA (Wetzlar). Jeder Dritte (35 Prozent) kann die Demonstranten dagegen grundsätzlich verstehen. Neun Prozent wissen nicht, wie sie dazu stehen, vier Prozent machten keine Angabe. Im Westen ist die grundsätzliche Ablehnung der Corona-Proteste mit 53 Prozent ausgeprägter als im Osten (46 Prozent). Je älter, desto höher die Ablehnung Das Unverständnis ist bei den über 60-Jährigen mit 68 Prozent deutlich größer als in den anderen Altersgruppen (18- bis 29-Jährige: 45 Prozent, 30- bis 39-Jährige: 43 Prozent, 40- bis 49-Jährige: 42 Prozent, 50- bis 59-Jährige: 48 Prozent). Zustimmung bei AfD am größten Bei den politischen Parteien zeigt sich ein großer Unterschied zwischen der AfD und den anderen politischen Lagern: 75 Prozent der AfD-Anhänger können die Demonstranten verstehen (kein Verständnis: 18 Prozent). Während sich bei den FDP-Wählern Verständnis und Unverständnis in etwa die Waage halten (43 zu 40 Prozent), überwiegt in den anderen Lagern die Ablehnung. Am deutlichsten zeigt sie sich bei den Parteigängern der Grünen (kein Verständnis: 70 Prozent; Verständnis: 24 Prozent), gefolgt von denen der SPD (kein Verständnis: 68 Prozent; Verständnis: 23 Prozent), der CDU/CSU (kein Verständnis: 67 Prozent; Verständnis: 24 Prozent) und der Linken (kein Verständnis: 55 Prozent, Verständnis: 32 Prozent). Landeskirchlicher eher kritisch Unter den Angehörigen der Konfessionen stehen vor allem die landeskirchlichen Protestanten den Demonstrationen kritisch gegenüber: 68 Prozent haben kein Verständnis für die Teilnehmer. Bei den Katholiken sind es 55 Prozent. Ein völlig anderes Bild ergibt sich bei den Freikirchlern: 49 Prozent von ihnen haben grundsätzlich Verständnis für die Protestierer, 35 Prozent haben das nicht. Für die Erhebung wurden 2.107 Erwachsene im Zeitraum zwischen 7. bis 10. Januar 2022 befragt. Über IDEA: Die 1970 gegründete Evangelische Nachrichtenagentur IDEA publiziert Nachrichten und Meinungen aus der christlichen Welt. Sie gibt mit IDEA das auflagenstärkste überregionale christliche Wochenmagazin in Deutschland heraus. Neben dem IDEA PRESSEDIENST ist sie im Internet (www.idea.de) und im Fernsehen tätig. Die IDEA-Gruppe umfasst zudem den Kongress Christlicher Führungskräfte (KCF) und die IDEA-Medienagentur zeichensetzen. HINWEIS FÜR MEDIENVERTRETER: Diese Meldung ist mit Quellenangabe IDEA zur Veröffentlichung frei. Das Foto/Grafik ist zur Verwendung frei mit Copyright: IDEA Grafik (Aktualisierte Version vom 12.01.2021, 12:26 Uhr) Pressekontakt: IDEA Evangelische Nachrichtenagentur Daniela Städter Mobil: 0172-66 444 37 E-Mail: presse@idea.de www.idea.de Original-Content von: Evangelische Nachrichtenagentur IDEA, übermittelt durch news aktuell

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Liedermacher Rolf Zuckowski: "Weihnachten ist ein großes Zeichen der Hoffnung" / Der Musiker über Weihnachten, das Geheimnis seiner Ehe und den Suizid seines Vaters

Wetzlar (ots) - Der Liedermacher Rolf Zuckowski ("In der Weihnachtsbäckerei") spricht im Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA über seine Faszination an der Weihnachtsbotschaft, das Geheimnis seiner Ehe und den Suizid seines Vaters. Besorgt über den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Pandemie sagt der 74-Jährige: "Es ist erdrückend, was wir im Moment in der Gesellschaft aushalten müssen." Die unterschiedlichen Sichtweisen "zerreißen Freundschaften und Familien. Darum ist Weihnachten dieses Mal besonders eine Einladung, sich näherzukommen und zu schauen, ob es nicht doch wieder Verbindendes gibt." Weihnachten: "Im Kleinen ist oft Erstaunliches verborgen" In der Weihnachtszeit liegt laut Zuckowski "die Sehnsucht danach, dass Dinge zur Ruhe kommen". Für ihn ist die christliche Weihnachtsbotschaft von der Geburt Jesu ein großes Zeichen der Hoffnung. "Dass ein Mensch geboren wird, der Dinge tun kann, die weit über das hinausgehen, was wir können", fasziniere ihn. "Als unsere eigenen Kinder dann kamen, hat mir das Weihnachten noch mal nähergebracht: In diesem Kind in der Krippe ist mehr. Im Kleinen ist oft das erstaunlich Große verborgen", so Zuckowski. Über das Geheimnis seiner Ehe Seit 50 Jahren ist der Künstler mit seiner Frau Monika verheiratet. Das Paar hat drei Kinder und fünf Enkelkinder. Über das Geheimrezept seiner Ehe sagt Zuckowski, sie seien miteinander "Schritt für Schritt älter geworden". Die Veränderungen des anderen lernten sie als Persönlichkeitsentwicklung zu akzeptieren. "Ich gucke meine Frau immer noch sehr gerne an. Ich liebe ihr Gesicht und ihre Augen", schwärmt er. Angelehnt an sein Lied "Frau, Weib, Lady", sagt er über seine Frau: "Wenn sie schick angezogen ist und in die Oper geht, dann ist sie eine Lady, und trotzdem sehe ich immer noch das 15-jährige Mädchen in ihr, mein Mädchen. Das ist ein großes Glück." Über den Tod: "Ich blicke bei Trauerfeiern in die Zukunft" Im Interview mit IDEA spricht Zuckowski auch über den Suizid seines Vaters im Jahr 1981. Die Trauer verändere sich über die Jahre, so der Musiker, der auch Trauerlieder für Erwachsene veröffentlicht hat: "Das Gefühl des Verlustes war früher stärker, weil es noch so neu war. Heute blicke ich bei Trauerfeiern in die Zukunft. Der eigene Tod rückt näher." Das Interview erscheint im Magazin IDEA am 22. Dezember 2021. Über Rolf Zuckowski: Rolf Zuckowski (74) komponiert, produziert und singt seit mehr als 45 Jahren Kinderlieder. Mit dem Singspiel "Rolfs Vogelhochzeit" gelang ihm 1977 der erste große Erfolg. Inzwischen hat er über 20 Millionen Tonträger verkauft und ist damit einer der erfolgreichsten deutschen Künstler. Über IDEA: Die 1970 gegründete Evangelische Nachrichtenagentur IDEA publiziert Nachrichten und Meinungen aus der christlichen Welt. Sie gibt mit IDEA das auflagenstärkste überregionale christliche Wochenmagazin in Deutschland heraus. Neben dem IDEA PRESSEDIENST ist sie im Internet (www.idea.de) und im Fernsehen tätig. Die IDEA-Gruppe umfasst zudem den Kongress Christlicher Führungskräfte (KCF) und die IDEA-Medienagentur zeichensetzen. HINWEIS FÜR MEDIENVERTRETER: Diese Meldung ist mit Quellenangabe IDEA zur Veröffentlichung frei. Das Foto ist zur Verwendung für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis: IDEA/Julia Bernhard. Das komplette Interview senden wir Ihnen gerne zu. Senden Sie dafür bitte eine E-Mail an unsere Pressestelle presse@idea.de. Pressekontakt: IDEA Evangelische Nachrichtenagentur Daniela Städter Mobil: 0172-66 444 37 E-Mail: presse@idea.de www.idea.de Original-Content von: Evangelische Nachrichtenagentur IDEA, übermittelt durch news aktuell

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